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SG Vereinbarung

 

Vereinbarung zwischen dem TSV Wacken e.V. und dem SV Vaalia Vaale 1925/78 e.V. aus Anlass des Zusammenschlusses der Fußballabteilungen beider Vereine zu einer Spielgemeinschaft


Verzeichnis:

1. Präambel
2. Name
3. Mitgliedschaft
4. Geschäftsführung
5. Vorstand
6. Finanzen, Geschäftsjahr
7. Kassenprüfung
8. Versicherungsschutz
9. Vertragsänderungen
10. Auflösung
11. Inkrafttreten


1. Präambel

Die Fußballsparten beider Vereine schließen sich zur Aufrechterhaltung des Fußballsportes nach den Bestimmungen des SHFV zu einer Spielgemeinschaft zusammen.
Dies betrifft die Seniorenmannschaften, sämtliche Jugendmannschaften, die Damenmannschaften und die Altherrenmannschaften beider Stammvereine.


2. Name

Die Spielgemeinschaft trägt im Seniorenbereich den Namen „SG Vaalia/ Wacken“ und im Jugendbereich SG Wacken/ Vaalia (im weiteren Text „SG“
genannt).


3. Mitgliedschaft

Die „SG“ verfügt über keine eigenen Mitglieder. In der „SG“ sind nur Personen spielberechtigt, die eine Mitgliedschaft in einem der beiden Stammvereine nachweisen können. Ihre Rechte und Pflichten richten sich nach der jeweiligen Satzung des TSV Wacken bzw. des SV Vaalia.

3.1 Neumitglieder müssen Aufnahmeanträge von jedem Stammverein erhalten
4. Geschäftsführung

Die „SG“ verwaltet sich selbst und führt eine eigene Kasse, die nach den Vorgaben des Finanzamtes für die Abrechnung der Stammvereine geführt wird und der Aufsicht der beiden Stammvereine unterstellt ist. Näheres regelt der Punkt 6.


5. Vorstand

5.1 Der Vorstand der „SG“ besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem Kassenwart, zugleich stellvertretender Vorsitzender
c) Obmann Seniorenbereich (Damen und Herren)
d) Obmann Schiedsrichterwesen
e) Obmann Jugend
f) 1. Beisitzer
g) 2. Beisitzer

wobei mindestens zwei aus jedem Stammverein kommen müssen.

5.2 Die einzelnen Funktionen (5.1.a bis 5.1.g) werden durch Wahl bestimmt.

5.3 Wahlberechtigt ist jedes Spartenmitglied Fußball ab 16 Jahren und die Vorstände der Stammvereine.

5.4 Zur Wahl stellen darf sich jedes volljährige Vereinsmitglied eines der Stammvereine.

5.5 Die Amtszeit des Vorstandes beginnt mit der Wahl. Die Vorstandsmitglieder sind für einen Zeitraum von zwei Jahren gewählt. In den geraden Jahren sind der 1. Vorsitzende, der Obmann Seniorenbereich, der Obmann Schiedsrichterwesen und der 2. Beisitzer zu wählen. In den ungeraden Jahren sind der Kassenwart, der Obmann Jugend und der 1. Beisitzer zu wählen.

5.6 Der Vorstand führt die Geschäfte der „SG“. Im Einzelnen obliegen ihm die sportliche und organisatorische Leitung aller Fußballmannschaften, sowie die sparsame Verwendung der Mittel zu Zwecken der Pflege des Fußballsportes. Insofern entscheidet er über die Meldung sowie die Spiel- und Trainingsorte der Senioren- und Jugendmannschaften.

5.7 Der Vorstand ist gehalten, rechtzeitig vor Beginn eines jeden Geschäftsjahres,
Voranschläge der zu erwartenden Ein- und Ausgaben zu erstellen und mit den beiden
Stammvereinen die jährliche Bezuschussung zu beraten. Zum Ende eines jeden
Geschäftsjahres muss der Vorstand die „SG“-Kasse mit den Stammvereinen abrechnen.

5.8 Der Vorstand sollte sich einmal im Monat treffen, aber mindestens 10 x im Jahr.

5.9 Die Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn vier von sieben Vorstandsmitgliedern anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

5.10 Über die Sitzungen des „SG“-Vorstandes ist Protokoll zu führen, wovon die 1. Vorsitzenden der Stammvereine je ein Exemplar innerhalb von 14 Tagen zuzuleiten ist. Der Schriftführer ist vor jeder Sitzung zu bestimmen.

5.11 Die SG führt jährlich im letzten Quartal eine Jahreshauptversammlung durch. Dazu werden die Vorstände beider Vereine und alle Spartenmitglieder geladen.

6. Finanzen, Geschäftsjahr

6.1 Im Rahmen der Eigenverantwortung der „SG“ sind von Ihr sämtliche, mit dem Spielbetrieb verbundene Einnahmen und Ausgaben zu tätigen. Soweit die Einnahmen zur Deckung der Ausgaben nicht ausreichen, tragen die Stammvereine den jährlichen Fehlbetrag, und zwar im Verhältnis der Anzahl der aktiven Jugend-, Senioren- und Seniorinnen-Spielern aus den Stammvereinen. Das Verhältnis wird jedes Jahr im letzten Quartal vom SG-Vorstand neu ermittelt.

6.2 Der jährlich ermittelte Zuschussbedarf wird ebenfalls im Verhältnis der Anzahl der aktiven Jugend-, Senioren- und Seniorinnen-Spielern der „SG“-Kasse zum 01. eines jeden Monats von den Stammvereinen überwiesen. Die endgültige Festlegung der Summe obliegt den Stammvereinen.

6.3 Anschaffungskosten über 200 Euro bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Stammvereine.

6.3.1 Die Verwendung von Sponsorenmitteln erfordert der Genehmigung beider Stammvereine.

6.4 Von der „SG“ sind im Einzelnen folgende Ausgaben zu tragen:
-Ausbildungskosten für Fußballübungsleiter (bis 100 Euro gibt es den Zuschuss im vollen Umfang und darüber hinaus werden die Kosten auf zwei Jahre anteilig verteilt.)
-Bälle, Sportgeräte und Hilfsmittel
-Erste-Hilfe-Ausrüstung
-Gebühren u. Ausgaben an den SHFV + KFV
-Passkosten
-sämtliche Schiedsrichterkosten
-Sportbekleidung
-Startgelder
-Trainerkosten (Senioren) + Aufwandsentschädigungen (Jugend)

6.5 Die folgenden Ausgaben verbleiben bei den Stammvereinen:
a) Versicherung der Spieler
b) Unterhaltung und Instandhaltung der Sportstätten, inklusive aller Nebenkosten.

6.6 Über die von den Stammvereinen eingebrachten und von der „SG“ erworbenen
Gegenstände, ist ein Inventarverzeichnis aufzustellen und fortzuführen. Das Inventarverzeichnis sollte vom Kassenwart geführt werden.


7. Kassenprüfung

7.1 Kassenprüfer sind die Schatzmeister der beiden Stammvereine.

7.2 Die „SG“-Kasse ist jährlich per 31.12. vor der Jahreshauptversammlung der Stammvereine zu prüfen.


8. Versicherungsschutz

Jedes Mitglied der Spielgemeinschaft fällt unter den Schutz der Versicherung, die von
seinem Stammverein abgeschlossen ist.



9. Vertragsänderungen

Vertragsänderungen können nur von den Vorständen beider Stammvereine vorgenommen werden.


10. Auflösung

10.1 Die Auflösung der „SG“ ist unter Wahrung einer dreimonatigen Frist im beiderseitigen Einvernehmen jeweils zu Saisonende möglich (30. Juni).

10.2 Die Auflösung der Spielgemeinschaft durch einseitige, schriftlich per Einschreiben
gegen Rückschein zu erfolgende Kündigung, muss unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Jahr bis zum 30. Juni gegenüber dem Vereinsvorsitzenden erfolgen.

10.3 In den vorgenannten Fällen ist die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes während des Zeitraumes der Fristen einzuhalten.

10.4 Im Falle der Auflösung findet sogleich die Auseinandersetzung über das Vermögen
statt. Eingebrachte, durch die mit Entstehung der Spielgemeinschaft erstellte Inventarliste
erfasste Sachen, fallen dem einbringenden Verein zurück.

10.5 Von der „SG“ angeschafftes Vermögen wird zu gleichen Teilen auf beide Vereine
verteilt. Ist dies nicht möglich, zahlt der übernehmende Verein eine angemessene, von beiden Vereinsvorständen festzusetzende Entschädigung an den anderen Stammverein.

10.6 Die eingebrachten Spieler fallen an die Stammvereine zurück, da sie nach wie vor
hier als Mitglieder geführt werden.


11. Inkrafttreten

Diese Vereinbarung tritt erstmals nach Zustimmung beider Stammvereine im Jahre 2015 in Kraft.